Dr. Thomas Köster: Vorträge

Dr. Thomas Köster hat während seiner Amtszeit als Hauptgeschäftsführer des NWHT zahllose Vorträge gehalten, die sich stets mit den Themen Handwerk in der Gesellschaft, Freiheit, Wettbewerb und Verantwortung befassten. Einige finden sie hier zum Nachlesen.

 

Bildung im 21. Jahrhundert - zwischen ökonomischer Verwertbarkeit und Anspruch auf individuelle Lebensgestaltung

Thesen von Dr. Thomas Köster Geschäftsführer des Nordrhein-Westfälischen Handwerkstags beim SPD-Hochschulforum Wuppertal am 8. 2. 2000

Die geringe öffentliche Aufmerksamkeit für die bildungspolitischen Entscheidungen der deutschen Bundesländer steht in krassem Gegensatz zu der Bedeutung, die diesen Entscheidungen im Hinblick auf Globalisierung, sich verschärfenden Wettbe-werb, Weg in die Dienst-leistungs- und Wissensgesellschaft sowie Umstrukturierung der Arbeitsmärkte und Arbeitsplätze zukommt.


Geld und Humanität "Wie passt das zusammen?"

Freier Leistungswettbewerb als Grundlage einer humanen Wirtschaft im Zeitalter der Globalisierung

Die Soziale Marktwirtschaft ist ein „Freiheitssicherungsprogramm". Wer sie aufgibt, öffnet das Tor zu Machtwirtschaft und Unfreiheit.


Welchen Platz haben Wettbewerb, Unternehmerinstinkt und handwerkliche Fertigkeiten im Konzept der Wissensgesellschaft?

Vortrag von Dr. Thomas Köster, Geschäftsführer des Nordrhein-Westfälischen Handwerkstages (NWHT), bei der Wissenschaftlichen Veranstaltung von RWI und NWHT aus Anlass des 70. Geburtstages von Herrn Heinrich Frommknecht am 6. Juni 2002 in Düsseldorf

Das Handwerk ist kein Rückzugsgebiet, kein Refugium für Wissensverweigerer. Es gibt kein Zurück in Meister Eders Tischlerwerkstatt. Allenfalls in kleinen Nischen mögen sich idyllische Verhältnisse halten können. Sie aber sind die Ausnahme, nicht die Regel. Vom Handwerk insgesamt wird mit intelligenten Techniken und einer (leider) gegebenen Regelungsdichte mehr und mehr an Wissen erwartet. Dieses Mehr an Wissen wird sich das Handwerk auch aneignen, da Wissensverweigerung für seine dezentralen wirtschaftlichen Einheiten den Untergang bedeuten würde. Dies gilt um so mehr, da sich die eigentliche Wertschöpfung immer stärker von der hand- zur wissensbasierten Arbeit verlagert.



Benötigen wir eine Renaissance der Wettbewerbspolitik?

7 Thesen von Dr. Thomas Köster, Geschäftsführer des Nordrhein-Westfälischen Handwerkstags anlässlich des Dreikönigsforums des nordrhein-westfälischen Handwerks

Unter der Voraussetzung freien Leistungswettbewerbs wird die Wirtschaft der Zukunft wesentlich stärker dezentralisiert sein als heute. Mittelstand und Handwerk haben hier eine hervorragende Chance.


Basel II und die Suche nach dem Stein der Weisen

Thesen von Dr. Thomas Köster Geschäftsführer des Nordrhein-Westfälischen Handwerkstags vom 10. Juni 2002

Die Zeiten, in denen Mittelständler ihre Buchungsbelege ungeordnet beim Steuerberater abgeben konnten und damit ihre unternehmerische Aktivität in der Finanzwirtschaft erfüllt war, sind lange vorbei. Die weitere betriebswirtschaftliche Professionalisierung des Mittelstandes muss entschlossen vorangetrieben werden. Unternehmen müssen sich gegenüber Eigenkapital- und Fremdkapitalgebern erfolgreich präsentieren.


Mehr Markt für Manager - Managerhaftung ist die Logik der Marktwirtschaft

Thesen von Dr. Thomas Köster Geschäftsführer des Nordrhein-Westfälischen Handwerkstags vom 29. Juli 2002

Die Management-Kultur ist ins Gerede geraten. Vorstandsmitglieder von Publikumsaktiengesellschaften werden als angestellte Manager-Unternehmer beschimpft, weil sie für eine Fülle von folgenschweren Fehlentscheidungen die Verantwortung trügen; Gleichzeitig würden sie die ihnen anvertrauten Gesellschaften als Selbstbedienungsladen missbrauchen. Diese Vorwürfe, so plausibel sie im Einzelfall sein mögen, treffen jedoch nicht den Kern des Problems. Die Manager-Unternehmer verhalten sich so, wie dies die gegenwärtige Unternehmensverfassung mit ihrer Dominanz angestellter nichthaftender Unternehmensleiter es nahe legt. Folgerichtig hilft nicht die Kritik an persönlichem Fehlverhalten weiter, sondern nur die Änderung der hierfür ursächlichen Strukturen.