Fortschreibung der EU-Luftqualitätsrichtlinie

Gemeinsame Erklärung von unternehmer nrw, IHK NRW und NWHT

Fachgespräch zur Fortschreibung der EU-Luftqualitätsrichtlinie am 22. Mai in der Handwerkskammer zu Köln
Positionsbeschreibung der NRW-Wirtschaft

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft unterstützt den Prozess zur Luftreinhaltung. Sie fühlt sich den Zielen der Luftreinhalteplanung verpflichtet. Für die Unternehmen, gerade auch in den Ballungsräumen des Landes, ist der Schutz der Umwelt und der Gesundheit der Menschen von zentraler Bedeutung. Dieses wird auch daran deutlich, dass die Industrie und das Handwerk in den vergangenen Jahren beachtliche Anstrengungen unternommen haben, um die Luftqualitätsziele zu erreichen.

Mehrere 100 Millionen Euro wurden in den vergangenen zehn Jahren investiert. Die großen Anstrengungen haben sich ausgezahlt. Die Belastung der Luft mit Schadstoffen wie Feinstaub oder anderen gesundheitsgefährdenden Stoffen wie Benzol, Blei, Cadmium oder Ozon konnten massiv verringert werden. Trotz aller Anstrengungen und Belastungsreduktionen von zum Teil über 50 Prozent können die sehr strikten Vorgaben der EU noch nicht überall eingehalten werden.
Auch die betroffenen Regionen in NRW haben in den letzten Jahren eine Reihe von Aktivitäten entwickelt, um die Grenzwerte über regionale und lokale Luftreinhaltepläne sowie die darin beschriebenen Maßnahmen zu erreichen. Im Mittelpunkt der Diskussion stand dabei die Einrichtung von Umweltzonen mit den daraus resultierenden Mobilitätseinschränkungen. Nach den bisherigen Erfahrungen hat sich das Instrument der „Umweltzonen“ jedoch weder qualitativ als zielführend noch quantitativ als hinreichend erfolgreich erwiesen.

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